Antica Storica Spezieria del Monastero delle Monache Benedettine di Pistoia

 
 PRODUKTE - > Orangen und kandierte Orangen
 
Die Wildorangen des Klosters Santa Maria degli Angeli – Pistoia 
 
Wildorange sind nicht veredelte und unbehandelte Orangen
 
Eine Packung kandierte, unreife Wildorangen

Die Benediktiner-Nonnen aus Pistoia sind stolz auf ihren Garten, wo sie zweimal im Jahr die wilden Orangen ernten: Das erste Mal, an Pfingsten, wird aus den unreifen, nussgroßen Früchten der farb- und geschmackgebende Extrakt für den Rosolio gewonnen, und hinterher werden die Orangen kandiert...

50 Löcher für jede kleine Orange

....das zweite Mal zwischen den Tagen der Hl. Scholastica (10. Februar) und dem Hl. Benedikt (21. März), wenn die reifen Früchte roh oder gekocht auf verschiedene Weise verarbeitet werden

Marmelade mit Schalen
 
Kleine Orangen im Topf
 
16 Stunden in Wasser und 16 Stunden in Zucker gekocht.
 
 
 
Frisch im Zucker gekocht
 
Trocknung in Schräglage


Roh kann man die Orangen im Salat oder zu gekochtem Fleisch essen. Gepresst eignen sie sich für die “baña cubana”, als Begleitung zu Fisch und hellem Fleisch.
Die rohen Wildorangen schmecken ähnlich wie Grapefruit und sind auch für zuckerarme Diäten geeignet. Gekocht und ungesalzen verzehrt helfen sie der Reduzierung des Bluthochdrucks.
Nur diese Orangen sieht das Rezept für Ente à l'orange vor.

 


 

Verarbeitung der reifen Orangen

Die Orangen werden im Klostergarten gepflückt und gewaschen. Von jeder einzelnen wird die glänzende, oberste Schalenschicht abgetragen, um daraus ätherisches Öl zu gewinnen.

Schälen
 
Pressung der Schale, aus der ätherisches Öl gewonnen wird

Die Orangen werden halbiert und die Kerne herausgenommen, um durch Auskochen Pektin zu gewinnen, das zum Eindicken der Marmelade dient.

 
 
Aus den Kernen gewonnenes Pektin


Die halbierten Orangen liegen drei Tage in Wasser, das dreimal täglich ausgewechselt wird.

Am dritten Tag, nach dem zehnten Wasserwechsel, werden die Orangen circa 45 Minuten gekocht.

Das Kochwasser wird abgeschüttet und kaltes Wasser eingefüllt, um die Orangen abzuspülen und den Kochvorgang zu unterbrechen.
Die gekochten Orangen werden püriert (oder in Scheiben geschnitten), mit dem aus den Kernen gewonnenen Pektin und mit der gleichen Menge Zucker vermengt (ein Kilo Zucker pro Kilo Früchte).
Die Masse wird gekocht und direkt in sterile Gläser eingefüllt, hermetisch verschlossen und pasteurisiert.

Zerkleinern der Schalen

 

Frisch gekochte Marmelade (in Scheiben)

 

Kleine Orangen im Rosolio




Von der Orangenernte bis zur Verarbeitung und Abfüllung in Gläser erfolgt alles innerhalb der Klostermauern, in der Zeitspanne zwischen den Tagen der Hl. Scholastica und dem Heiligen Benedikt.


siehe auch Der Verarbeitungsraum >>>

   

 

 

 

 

     

 

 

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